Burnout Prävention

Burnout – Burn Out – Burnout-Syndrom – Prävention

 „Wenn ich für etwas brenne, bin ich anschließend verbrannt – ausgebrannt“!

 „Burnout ist ein Gefühlszustand, der ständig begleitet ist von übermäßigem Stress, der persönliche Motivation, Einstellung und Verhalten beeinträchtigt und dabei die innere Kraft bis hin zur Hilflosigkeit rauben kann.“

 Diese und zahlreiche weitere Definitionen finden Sie bei allen wissenschaftlichen und medizinischen Abhandlungen.

Bis heute gibt es keine medizinische oder psychologische Standard-Definition von Burnout, und ebenso wenig ein einheitliches theoretisches Konzept. Viele Definitionen bestehen aus einer Beschreibung des Symptombildes, wobei es hier mittlerweile eine fast verwirrende Menge an Informationen gibt, die sich bei genauerem hinsehen bisweilen widersprüchlich anfühlen.

Noch vor einigen Jahren ordnete man Burnout bestimmten Berufsgruppen, vor allem Managern (Managerkrankheit) zu. Inzwischen ist bekannt, dass Burn Out alle Bevölkerungs- und Berufsgruppen betreffen kann und ist inzwischen von  Medizin und Psychologie als Erkrankung anerkannt. Folgende Begriffe zur Definition tauchen in allen fachkundigen Artikeln, Abhandlungen und Büchern von Wissenschaftlern immer wieder auf.                                                        

Ausgebrannt sein = vom engl. „burn“ brennen, „out“ aus, erklärt den Zustand körperlicher, geistiger  und emotionaler Erschöpfung durch lang anhaltende Überlastung, innere Unruhe und Anspannung, gesunkene Motivation und Effektivität, Energieverschleiß, Frustration, Verquerung der Wahrnehmung, körperliche Erkrankungen, Resignation bis hin zur Depression.

Da es kein einheitliches theoretisches Konzept für das Burnout – Syndrom gibt ist es bei einer BurnOut – Diagnose entsprechend wichtig, die Symptome, Zeit- und Verlaufskriterien differenziert abzuklären um andere mögliche Erkrankungen wie z.B. eine Erschöpfungsdepression oder körperliche Erkrankungen wie Stoffwechsel- bzw. Hormonstörungen oder Infektionen auszuschließen.

Für den Betroffenen ist es letztendlich am wichtigsten, aus dieser meist vielschichtigen Situation wieder heraus zu finden. Seine Lebens- und Berufssituation fühlt sich an wie eine „Sackgasse“ oder ein „Hamsterrad“ welches er gerne verlassen möchte, dessen er aber alleine nicht mehr fähig ist.

Behandlungsansatz – Prävention

Es geht immer mehr um unsere Herz-Gefühle.

„Wenn wir das Verständnis für das was uns bewegt abwürgen, bleiben wir in Schuldzuweisungen und überholten Verhaltensmustern, die weder uns selbst, noch andere glücklich machen gefangen und laufen im Weiteren Gefahr, dass wir den Anforderungen die die jetzige Zeit an uns stellt nicht gewachsen sind.“

(Ruth Siegenthaler, Astrologin, Schweiz, Löweperiode 2012)

 Das Beste wäre, es erst gar nicht zum Burn Out kommen zu lassen. Warnsignale des Körpers sollten wahrgenommen und diesen rechtzeitig gegen gesteuert werden, den Zeiten des angespannt seins, Zeiten der tiefen Entspannung, Erholung und vor allem der Freude entgegengesetzt werden. Frische Luft und Bewegung, gesunde Ernährung und genügend Schlaf sowie Suchtmittel in Maßen zu genießen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle als Vorbeugung.

Auf Grund eigener Burn Out Erfahrungen und dem Austausch mit zahlreichen Betroffenen ist ein wichtiger Aspekt der sich für mich heraus kristallisiert hat und diese Erkrankung begünstigen kann „mangelndes Körpergefühl, übertriebenes oder fehlendes Körperbewusstsein“ und daraus resultierend „echte, gesunde Selbstliebe mit allen Emotionen die dazu gehören“, nicht zu verwechseln mit egozentrischem oder egoistischem Verhalten. Selbstliebe beinhaltet auch Grenzen zu setzten, nicht immer ja zu sagen. Letztendlich stellt sich immer wieder die Frage, was kompensiere ich mit meinem unermüdlichen Tun, was steht hinter all diesen „Anstrengungen“?

Interessanterweise konnte mir auf die Frage an betroffene Personen: „ was tut Ihnen besonders gut, was mögen Sie gerne wie fühlen Sie sich wohl, womit/wodurch entspannen Sie leicht, schnell, tief?“ selten jemand spontan eine Antwort geben. Oder – ich fühle nichts – weiß ich nicht – kenne ich nicht mehr…!

Jeder Klient hat seine individuelle Geschichte und genauso individuell gestaltet sich die begleitende Behandlung,  je nach Bedarf mehr aktiv oder passiv. Von größter Wichtigkeit ist allerdings die Bereitschaft, das echte Wollen, aus den „Hamsterradmustern“ auszusteigen, etwas bewusst zu verändern, ein neues Zeit- und Lebensmanagement für sich zu entwickeln und Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Herzlich Willkommen!      

 

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Mit freundlicher Genehmigung der Firma http://www.astrovitalis.de

Bitte beachten Sie unbedingt das Urheberrecht.

Viel Spaß beim Schmökern!… und beim burn on!